Förderrichtline für Solarstrom

Aktuelle Fordersätze für Solarstrom  – die EEG Novelle 2012

Die Einspeisetarife für Photovoltaikstrom basieren auf der EEG Novelle 2012. Die Vergütungssätze sind in vier Größenklassen unterteilt: Die Abstufungen sind wie folgt festgelegt:

  • Anlagen < 10 kW
  • Anlagen < 40 kW
  • Anlagen bis 1000 kW
  • Anlagen ab 1000 kW

Die Vergütungssätze sind abhängig vom Kalendermonat der Inbetriebnahme und werden monatlich gekürzt (Degression).

Vergütungssätze für Dach- und Freiflächenanlagen ab 1. April 2012 bei einem auf ein Jahr hochgerechneten Zubau von *8.500 MWp ** 6.000 MWp ***3.000 MWp

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Seit 1. Mai 2012 gilt eine monatliche Basisdegression von 1%.

Ab November 2012 gilt dann zusätzlich zu der 1%tigen Basisdegression pro Monat ein marktabhängiger Korrekturmechanismus der Basisdegression pro Quartal vor.
Für 2012 bis Mitte 2013 gilt zunächst ein Übergangsmodell aus der sich die Degression für die Monate ab November 2012 errechnen.

Dieses Übergangsmodell sieht ab dem 1. Juli 2012 einen „aufwachsenden“ Bemessungszeitraum in einzelnen Schritten vor:

In einem ersten Schritt wird zwischen Juli 2012 und September 2012 der Zubau gemessen und auf ein Jahr hochgerechnet, die Korrektur erfolgt dann zum 1. November 2012 (somit würden Quartal 1 und Quartal 2 2012 nicht mit in die erste Korrektur einfließen).

In einem zweiten Schritt liegt der Zeitraum für die Messung zwischen Juli 2012 und Dezember 2012. Der Zubau wird auf ein Jahr hochgerechnet, korrigiert wird dann zum 1. Februar 2013.

In einem dritten Schritt wird der Zubau zwischen Juli 2012 und März 2013 gemessen und auf ein Jahr hochgerechnet, die Korrektur erfolgt dann zum 1. Mai 2013.

In einem vierten Schritt liegt der Bemessungszeitraum zwischen Juli 2012 und Juni 2013, berichtigt wird dann zum 1. August 2013.

Dann erfolgt die Korrektur nicht mehr auf dem aufwachsenden Bemessungszeitraum sondern auf der Basis eines 12-monatigen Bemessungszeitraums, dieser „rolliert“ immer um ein Quartal und die Quartals-Korrektur erfolgt dann jeweils auf alle Monate des Quartals verteilt.

Zudem gilt ein Marktintegrationsmodell für Anlagen zwischen 10 und 1.000 KWp. Sie werden 90 Prozent ihres Solarstroms vergütet bekommen. Den Rest müssen die Erzeuger, wenn nicht selbst verbraucht, zum erheblich niedrigeren Marktpreis abgeben. Dieser liegt an der Börse um die 5 Cent je kWh. Die Anlagenbetreiber können ganzjährig mit 10% der gesamten Jahresstromerzeugung in die sonstige Direktvermarktung gehen oder auch nur monatlich. Vom Marktintegrationsmodell sind Kleinstanlagen bis 10 KWp ausgenommen (sog. „Bagatellgrenze“). Für alle Anlagen, die ab 1. April 2012 in Betrieb genommen werden, gilt die Begrenzung der maximal vergütungsfähigen PV-Stromerzeugung gemäß dem neuen „Marktintegrationsmodell“ erst ab 1.1.2014. Ab diesem Zeitpunkt werden Anlagen bis 10 kWp weiterhin für 100% und Anlagen zwischen 40 und 1.000 kWp für maximal 90% der erzeugten Strommenge den normalen Einspeisetarif erhalten.

Anlagen mit einer Größe von über 1 MW bekommen 100% des erzeugten Stroms voll vergütet.
Anlagenbetreiber (oder Dritte) können unabhängig von der Marktintegrationsregelung mehr als 10% des erzeugten Solarstroms weiterhin selbst verbrauchen, eine Vergütung wie noch vor der Neuregelung des EEG 2012 wird jedoch für den selbst verbrauchten Strom nicht mehr gezahlt.

Die Vergütung wird nach wie vor anteilig berechnet. Es gilt eine sogenannte Mischvergütung. Beispiel: Bei einer 50 kWp Anlage, die im Oktober 2012 in Betrieb genommen wurde, errechnet sich die Vergütung wie folgt:

10 kWp von 50 kWp werden nach der kleinsten Größenklasse mit 18,36 Cent/kWh vergütet. 30 kWp von 50 kWp werden nach der Größenklasse „10 bis 40 kWp“ mit 17,42 Cent/kWh vergütet und die restlichen 10 kWp von 50 kWp werden mit 15,53 Cent/kWh der Größenklasse ab 40 kWp vergütet. Dies ergibt eine Gesamtvergütung von 17,23 [Cent/kWh].

Die Solarförderung für Inbetriebnahmen wird nur noch bis zu einer installierten Photovoltaik-Leistung von 52.000 MWp gelten.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Quellen: BSW Solar, FAZ.net; photovoltaik, Süddeutsche.de, TAZ.de, verivox, Zeit Online 2012

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